Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der KlarHorizont Beratung GmbH
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die vertraglichen Beziehungen zwischen der KlarHorizont Beratung GmbH, Mühlenstraße 8, 10179 Berlin, Deutschland, E-Mail: [email protected], Telefon: +49 30 28479361, nachfolgend „Anbieter“ genannt, und ihren Kunden („Kunde“) im Zusammenhang mit Beratungsleistungen im Bereich Unternehmensberatung.
Die KlarHorizont Beratung GmbH erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen strategische Unternehmensberatung, Organisationsentwicklung und Prozessoptimierung, Change Management und Transformationsbegleitung, KPI-Analyse und Controlling-Beratung, Digitalisierungsberatung für interne Abläufe, Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie Management-Workshops und Führungskräfteberatung.
1. Einführung und Annahme der Bedingungen
Diese AGB gelten für alle Verträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden, soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Mit der Beauftragung, Annahme eines Angebots, Unterzeichnung eines Dienstleistungsvertrags oder Inanspruchnahme von Leistungen erklärt der Kunde, diese AGB gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben.
Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB werden nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften behandelt; soweit diese AGB keine gesonderten Regelungen treffen, gelten die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen.
2. Leistungsumfang
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, dem Dienstleistungsvertrag oder einer gesonderten Leistungsbeschreibung. Die Leistungen des Anbieters sind grundsätzlich Beratungsleistungen und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung im Sinne einer zulassungspflichtigen Tätigkeit dar, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart und gesetzlich zulässig ist.
- Strategische Unternehmensberatung
- Organisationsentwicklung und Prozessoptimierung
- Change Management und Transformationsbegleitung
- KPI-Analyse und Controlling-Beratung
- Digitalisierungsberatung für interne Abläufe
- Markt- und Wettbewerbsanalyse
- Management-Workshops und Führungskräfteberatung
Der Anbieter schuldet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, sondern die Erbringung der vereinbarten Beratungsleistungen mit der gebotenen fachlichen Sorgfalt.
Der Anbieter ist berechtigt, zur Vertragserfüllung qualifizierte Mitarbeitende oder Subunternehmer einzusetzen, sofern schutzwürdige Interessen des Kunden nicht beeinträchtigt werden.
3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Auskünfte vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
Der Kunde stellt sicher, dass:
- bereitgestellte Informationen zutreffend und aktuell sind,
- er zur Weitergabe personenbezogener Daten an den Anbieter berechtigt ist,
- benötigte Zugänge, Ansprechpartner und Mitwirkungsleistungen rechtzeitig bereitgestellt werden,
- Entscheidungen und Freigaben innerhalb angemessener Fristen erfolgen,
- durch die Nutzung der Beratungsergebnisse keine Rechte Dritter verletzt werden.
Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen. Mehraufwand, der dem Anbieter durch unzureichende oder verspätete Mitwirkung entsteht, kann gesondert vergütet werden, soweit dies rechtlich zulässig und zuvor vereinbart wurde.
Der Kunde bleibt für die Umsetzung von Empfehlungen, Maßnahmen und Entscheidungen selbst verantwortlich. Beratungsergebnisse ersetzen keine eigenverantwortliche unternehmerische Prüfung und Beschlussfassung.
4. Zahlungsbedingungen
Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot, der Auftragsbestätigung oder dem Vertrag. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, in Euro. Sofern gesetzlich erforderlich, verstehen sich Preise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Sofern keine abweichende Zahlungsvereinbarung getroffen wurde, gelten folgende Grundsätze:
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
- Der Anbieter kann angemessene Abschlagszahlungen oder Vorschüsse verlangen.
- Bei längerfristigen Projekten können Meilenstein- oder monatliche Abrechnungen vereinbart werden.
- Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen und Mahnkosten.
Ein Zurückbehaltungsrecht des Kunden ist nur zulässig, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht und unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
Der Anbieter ist berechtigt, die Leistungserbringung vorübergehend auszusetzen, wenn der Kunde trotz Mahnung mit fälligen Zahlungen in Verzug ist oder erforderliche Vorschüsse nicht leistet.
5. Stornierung und Rückerstattung
Soweit gesetzlich zulässig und keine abweichenden vertraglichen Regelungen bestehen, gelten für Stornierungen folgende Grundsätze:
- Stornierungen von Workshops, Beratungs-Terminen oder Projektschritten müssen schriftlich oder in Textform erfolgen.
- Bereits erbrachte Leistungen, vorbereitende Arbeiten und reservierte Kapazitäten können anteilig in Rechnung gestellt werden.
- Bei kurzfristigen Absagen kann der Anbieter eine angemessene Ausfallentschädigung verlangen, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann.
- Bereits gezahlte Beträge werden nur insoweit erstattet, als ihnen keine bereits erbrachten oder verbindlich beauftragten Leistungen gegenüberstehen.
Bei Verbraucher-Kunden bleiben zwingende gesetzliche Widerrufsrechte unberührt, sofern ein entsprechendes Fernabsatzgeschäft oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossener Vertrag vorliegt und kein gesetzlicher Ausschluss des Widerrufsrechts greift. Über ein etwaiges Widerrufsrecht wird der Verbraucher gesondert und gesetzeskonform belehrt.
Im Übrigen sind Rückerstattungen nur nach Maßgabe der individuellen Vertragsvereinbarung oder zwingender gesetzlicher Vorschriften möglich.
6. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Entscheidungen des Kunden, wirtschaftliche Entwicklungen, Marktveränderungen, unternehmerische Umsetzungsergebnisse oder für Schäden, die aus unvollständigen oder fehlerhaften Informationen des Kunden resultieren.
Eine Haftung für den Verlust von Daten besteht nur, soweit der Schaden auch bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung durch den Kunden nicht vermeidbar gewesen wäre.
7. Geistige Eigentumsrechte
Sämtliche Urheber-, Nutzungs- und sonstigen Schutzrechte an vom Anbieter erstellten Konzepten, Präsentationen, Analysen, Methoden, Vorlagen, Arbeitsunterlagen, Berichten und sonstigen Arbeitsergebnissen verbleiben, soweit nicht anders vereinbart, beim Anbieter.
Der Kunde erhält nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen zum vertraglich vorgesehenen Zweck. Eine weitergehende Nutzung, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Weitergabe bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
Standardisierte Methoden, Vorlagen, Frameworks, Tools, Konzepte und Know-how des Anbieters bleiben Eigentum des Anbieters und werden dem Kunden nur insoweit zur Nutzung überlassen, wie dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist.
Der Kunde stellt sicher, dass dem Anbieter überlassene Inhalte, Daten und Unterlagen keine Rechte Dritter verletzen.
8. Datenschutz und Privatsphäre
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Personenbezogene Daten werden nur insoweit verarbeitet, wie dies für die Anbahnung, Durchführung und Abwicklung des Vertrags, zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen oder aufgrund berechtigter Interessen erforderlich ist.
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO, sofern dies gesetzlich erforderlich ist.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu Betroffenenrechten, Speicherdauer und etwaigen Empfängern ergeben sich aus der separaten Datenschutzerklärung des Anbieters.
9. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt befreien die betroffene Partei für die Dauer und im Umfang ihrer Auswirkungen von den vertraglichen Leistungspflichten, soweit diese Ereignisse außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegen und bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren.
Hierzu zählen insbesondere:
- Naturkatastrophen, Brand, Überschwemmung, Sturm,
- Krieg, Terrorakte, innere Unruhen,
- behördliche Maßnahmen, Pandemien oder Epidemien,
- Ausfälle von Kommunikations- oder Versorgungsnetzen, soweit nicht vom Anbieter beherrschbar.
Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über Beginn und voraussichtliche Dauer des Ereignisses. Beide Parteien werden sich bemühen, die Auswirkungen möglichst gering zu halten. Dauert ein Fall höherer Gewalt länger als angemessen an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ganz oder teilweise zu kündigen.
10. Änderungen der Bedingungen
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht, etwa zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung, technische Entwicklungen oder organisatorische Abläufe.
Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb einer vom Anbieter gesetzten angemessenen Frist nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen, sofern auf diese Rechtsfolge in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen wurde. Zwingende gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG), soweit dem keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.
Für Streitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters in Berlin ausschließlicher Gerichtsstand.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
12. Kontaktinformationen
KlarHorizont Beratung GmbHKlarHorizont Consulting
Mühlenstraße 8
10179 Berlin
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 30 28479361
13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nicht durchsetzbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.
Stand: August 2026